Erbsen mit Parmeggiano, Pfifferlingen und Nüssen – Immergrün

“Immergrün – das sind Pflanzen, die ihre Blätter im Winter nicht verlieren und das ganze Jahr über grün bleiben. Im Englischen bezeichnet man sie als Evergreen – ein Wort, das wir auch im übertragenen Sinne für etwas verwenden, das die Jahre überdauert und nie aus der Mode kommt.”

Eines der schönsten Kochbücher für mich in diesem Jahr ist dieses wunderschöne Exemplar: Immergrün”,  von Koch und Foodstylist Mikkel Karstad aus dem Prestel Verlag. Mikkel hat in vielen Sterneküchen gearbeitet, das berühmte NOMA beraten und sagt unter anderem  dem Einheitsbrei in Kantinen oder Altenheimen den Kampf an. Bewundernswert.

Das Konzept

Das Buch ist toll ausgestattet  mit grünem Farbschnitt und wunderschönen Fotos. Mikkel Karstad setzt im ganzen Buch nur einen Star auf seinen Tellern in Szene: Die Natur und die Zutaten, die dort zu finden sind. Es ist eine nordische und ehrliche Küche. Ein bisschen rau und ohne Schnörkel aber einfach und ehrlich. Sofern man an die Zutaten kommt, denn das ist nicht immer ganz so einfach. Eisenkraut, Bronzefenchel oder Sauerklee sind nicht so einfach zu bekommen, wenn man keinen eigenen Garten hat. Aber es gibt genügend Alternativen und Mikkel lädt ja auch zum Experimentieren ein. Warum also nicht einfach das ein oder andere Rezept abwandeln?

Ein bissel verrückt geht immer

Die Kombinationen sind oft ungewöhnlich, bestehen aber durch eine kurze Zutatenliste und gut nachvollziehbare Zubereitungsarten ohne viel “Schischi”. Wer auch gerne mal was “Verrückteres” ausprobiert, ist hier ebenfalls richtig. Von “Lauchasche” über “gegrillte Salatherzen” bis hin zu “Gebackene Rote Bete mit Kirschen und weißer Schokoladencreme” bietet Mikkel hier doch die ein oder andere Geschmacksüberraschung. Ich liebe so was.

 

Pfifferlinge

Pfifferlinge

Pfifferlinge! Je mehr, desto besser.

Ich liebe ja Pfifferlinge oder “Reherl”, wie sie ja hier heißen. Könnt’ ich mich reinlegen. Daher ist meine Wahl relativ schnell auf dieses Rezept gefallen und ich muss sagen – ich bin begeistert. Im Buch wird dazu ein gutes Brot empfohlen. Mit ein wenig Sahne aufgegossen, würde das sicherlich aber auch ein leckeres Pastarezept abgeben. Und frische Gartenerbsen kann man doch auch eigentlich immer essen.

 

Pfifferlinge

Erbsen mit Parmeggiano, Pfifferlingen und Nüssen

Zutaten

  • 500 g junge Erbsen (nicht ausgepalt)
  • 300 g Pilze (Pfifferlinge, Steinpilze, o.ä.)
  • 2 EL Olivenöl extra Vergine
  • 25 g Butter
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle
  • 1 unbehandelte Zitrone
  • 40 g frischer Parmeggiano
  • ein paar frische gemischte Kräuter (z.B. Basilikum, Estragon)
  • 40 g Haselnüsse

Zubereitung

  • Erbsen in kaltem Wasser abspülen und gründlich abtropfen lassen Erbsenschoten mit einem scharfen Messer halbieren und den Faden auf der Oberseite abziehen. Die Erbsen sollten dabei in der Schote bleiben.
  • Pilze putzen, je nach Größe klein schneiden. In einer Pfanne Öl erhitzen und die Pilze hineingeben. 2-3 Minuten anbraten, bis sie leicht zusammenfallen und Farbe annehmen. Die Erbsen zusammen mit der Butter hinzufügen und alles gut vermengen, damit die Butter schmilzt und sich um die Erbsen und Pilze verteilt. Nur 1-2 Minuten braten, damit die Ersten heiß werden, aber immer noch frisch und knackig sind. Zitronenschale fein abreiben. Das Gericht mit Salz, Pfeffer und Zitronenabrieb würzen.
  • Haselnüsse kurz anrösten und dann grob hacken. Parmeggiano reiben. Pilze und Erbsen auf Tellern anrichten, mit Parmeggiano, Haselnüssen und gemischten Kräutern bestreuen. Dazu schmeckt ein frisches Bauernbrot.
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Pfifferlinge

 

Ein wunderschönes Buch mit tollen Rezepten und Fotos. Als Geschenk (auch an sich selbst) auf jeden Fall zu empfehlen. Bleibt neugierig!

Eure Kiki.

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