Meringue mit Karamell – Die ewigen Toten

Meringue

„Schwarze Krähen hockten auf der Ruine wie Statuen vor dem blassen Himmel. Ab und zu legte eine den Kopf schief oder schüttelte ihr Gefieder, dann herrschte wieder reglose Ruhe, schweigend schienen sie auf irgendetwas zu warten.“

 

Ich liebe die Reihe um den forensischen Anthropologen Dr. David Hunter. Der sechste Teil, Die ewigen Toten ist vor Kurzem im Rowohlt Verlag erschienen. Was habe ich mich drauf gefreut. Und wie immer wurde ich nicht enttäuscht. Sagte ich schon, dass ich die Reihe liebe?

David Hunter wird zu einem neuen Fall hinzugezogen. In einem verlassenen Krankenhaus, welches kurz vor dem Abriss steht, wird auf dem Dachboden eine mumifizierte Leiche einer jungen Frau gefunden, in ihr ein skelettierter Fötus. Sie war im sechsten Monat schwanger. Während der Bergung werden zwei weitere Leichen gefunden. Eingemauert und an deren Betten gefesselt. Was ist in St. Jude passiert?

Auch in diesem Band überschlagen sich die Ereignisse und das Personal skurril aber sympathisch. Und wer glaubt, den Fall schnell durchschaut zu haben, irrt sich gewaltig. Simon Beckett schafft es wie immer die eine oder andere falsche Fährte zu legen, so dass man bis zum Schluss nicht weiß, wer der Täter ist und wie es zu diesen grausamen Morden kam. Abgesehen von diesem wirklich spannenden Fall erfährt man wieder eine Menge rund ums Thema Forensik, Anatomie und die Geheimnisse rund um Verwesung und Tod.

 

„Der Geruch von Verwesung kann all diese Noten enthalten, er ist komplex wie edler Wein. Und da der Tod voller Überraschungen ist, kann er sich mitunter auch auf ganz andere Weise ankündigen.“

 

Meringue

 

Aber auch ein Forensiker muss mal essen, und bevor die Ereignisse ins Rollen kommen, verbringen er und seine Freundin Rachel ein Wochenende in den Cotswolds. Neben einer perfekt zubereiteten Rinderlende kommt auch eine Meringue auf den Tisch. Was habe ich als Kind Meringuen geliebt. Dieses fluffige Zuckerzeugs. Ab und zu hat sich meine Mama beim Einkaufen erweichen lassen, und ich durfte mir eine mitnehmen. Schleck. Selbst gemacht habe ich sie allerdings noch nie. Und ich muss sagen: dat dauert vielleicht lange. Lohnt sich aber.

 

Meringue

Meringue

Meringue mit Karamell

Für 6 Stück

Zutaten

  • 50 g Eiweiß
  • 150 g Zucker
  • 35 ml Wasser
  • Für das Karamellgitter
  • 100 g Zucker
  • 2 EL Wasser
  • TK-Himbeeren für die Deko

Zubereitung

  • Wichtig für dieses Rezept ist: ein Zuckerthermometer. Abschätzen ist schwierig und führt nicht zum gewünschten Ergebnis.
  • Zucker mit Wasser in einer Kasserolle auf 118 Grad erhitzen. Bei 115 Grad könnt ihr anfangen, das Eiweiß aufzuschlagen. Bei 118 Grad gebt ihr die Zuckermischung bei laufender Küchenmaschine zum Eiweiß. 5 Minuten Weiterschlagen, bis die Masse auf ca. 45 Grad heruntergekühlt ist.
  • Dann die Baisermasse in einen Spritzbeutel geben und die Meringuen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech spritzen. 30 Minuten trocknen lassen. In der Zeit den Ofen auf 100 Grad vorheizen und für 2 Stunden weiter trocknen lassen.
  • Für das Karamellgitter erhitzt ihr den Zucker zusammen mit dem Wasser in einem kleinen Topf und wartet bis sich der Zucker verflüssigt und leicht braun wird. Topf vom Herd nehmen. Eine Gabel in das Karamell tauchen und Gitter oder Formen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech "malen". Trocknen lassen und vorsichtig ablösen. Mit der Meringue und mit ein paar gefrorenen Himbeeren dekorieren.
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Geduld zahlt sich mal wieder aus. Sowohl als Forensiker als auch beim Meringuenbacken.

Eure Kiki.

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