Granita mit Espresso und Mandelmilch − WEST

Granita

„Es gab ja so viele Möglichkeiten, sein Leben zu gestalten. Der Kopf drehte sich ihm davon und der Gedanke, er könnte sich für die Falsche entschieden haben, tat ihm im Herzen weh.“

 

Yihaaa! Heute geht es ab in den Wilden Westen mit euch. Mit WEST von Carys Davies aus dem Luchterhand Verlag reitet man sofort durch unendliche Wälder, spürt die große Freiheit und die Sehnsucht nach Abenteuer. Es ist eher ein leises Buch dafür aber umso sprachgewaltiger.

Coverkauf – ich steh‘ dazu!

Lasst ihr euch eigentlich vom Cover beeinflussen? Ist klar: natürlich zählt letztlich die Geschichte und der Inhalt und die Schreibe und die Sprache. Aber ohne dieses wunderschöne Cover wäre ich nicht unbedingt auf diesen Roman gekommen. Da ich aber nun mal ein totaler Augenmensch bin, lasse ich mich auch gerne von einem gut gemachten Cover beeinflussen. Irgendwie muss man ja in dieser Bücherflut eine Auswahl treffen und ein Buch ist nun mal auch ein Gesamtkunstwerk.

Wenn dann auch noch der Inhalt stimmt …

… ist natürlich alles perfekt. Der Roman spielt in Pennsylvania, im Jahr 1815 und beginnt damit, dass der Maultierzüchter Cy Bellman Haus, Hof und seine einzige Tochter Bess zurücklässt um sich auf die Suche nach Kreaturen zu machen, die angeblich im Westen leben sollen und von denen er in der Zeitung gelesen hat. Der Gedanke lässt ihn nicht mehr los, dort etwas Einzigartiges zu entdecken. Er macht sich auf die Reise, während seine Tochter bei der etwas ruppigen Tante aufwächst, langsam zur Frau wird aber natürlich felsenfest an die Rückkehr ihres Vaters und seine Mission glaubt. Eine Mission und ein Abenteuer, bei dem sich jeder Leser auch die moralische Frage stellt: Ist es richtig, Haus und Hof und Kind zu verlassen um seinem doch sehr wagen und unsicheren Traum zu folgen? Denn was ist, wenn es nicht der Richtige ist? Wenn man vielleicht alles verliert oder feststellen muss die falsche Entscheidung getroffen zu haben?

 

„Elmar Jackson kratzte sich am Bauch, bediente sich noch einmal an Bellmans Kaffee und sagte, ihm falle kein einziger Grund ein, aus dem er seinen Hintern über den halben gottverdammten Erdball bewegen würde.“

 

Doch Bellman glaubt an seinen Traum und entgegen allen Widerständen, Naturgewalten und dem „Belächelt-werden“ wo auch immer er von seiner Mission erzählt, glaubt er an die Erfüllung seines großen Traums. Ob er sich erfüllen wird?

 

Darf ich vorstellen? Die Granita.

Da Cy Bellman mit seinem indianischen Begleiter „Alte Frau aus der Ferne“ mehrere harte Winter auf ihrer Reise erleben, er außerdem einen Faible für Kaffee hat und ich ein tolles Rezept dazu gefunden habe, welches auch noch zu der allgemeinen Wetterlage passt, gibt es heute für euch ein Eis. Genauer gesagt eine Granita. Dieses körnige Sorbet kommt ursprünglich aus Sizilien und ist kinderleicht zu machen. Kombiniert habe ich hier zwei Sorten, dann ist es eigentlich ein Milchkaffee. Wenn auch mit Mandelmilch. Und als Granita. Also für echte Cowboys und -girls. Yihaa! Und ein Träumchen sind sie außerdem.

 

Granita

Kaffee- und Mandelmilchgranita

Für vier Personen

Zutaten

  • Für die Kaffeegranita:
  • 500 ml Espresso
  • 1 TL Vanillepaste
  • 3 EL flüssiger Honig
  • Für die Mandelgranita:
  • 250 g geschälte ganze Mandeln
  • 3 EL Honig
  • 1 Prise Meersalz

Zubereitung

  • Mandeln in eine Schüssel geben und 5 cm hoch mit Wasser bedecken. Über Nacht einweichen. Am nächsten Tag die Mandeln mit 400 ml Einweichwasser , dem Honig und dem Salz im Mixer pürieren. Durch ein Sieb passieren, dann 150 g vom im Sieb verbliebenen Mandelmus unterrühren. Das restliche Mus einfrieren. Dieses kann für Currys oder Desserts verwendet werden.
  • Für die Kaffeegranita alle Zutaten verrühren und kalt stellen. Die Mischungen in Gefrierdosen füllen und einfrieren. Der Kaffee benötigt 4 Stunden, die Mandelmilch 2-3. Nach Ablauf der Zeit die Mischungen mit einer Gabel durchrühren und weitere 2-3 Stunden tiefkühlen. Die Konstistenz sollte leicht crunchy sein.
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Aber um noch mal auf WEST zurückzukommen. Seinen Träumen zu folgen, kann meiner Meinung nach, nie verkehrt sein. Es sollte einem aber auch bewusst sein, welchen Preis man dafür zu zahlen bereit ist. Darauf ein Eis!

Eure Kiki.

 

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